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Am 12. Juni schrieb die RN:
Afrikanische Mythen und Legenden und moderne Kunst und Weltanschauungen verbinden sich in den "Shona-Skulpturen" aus Zimbabwe. In der Galerie Möller, Kampstraße 45, zeigt der Künstler Merchers Chiwawa nicht nur seine Werke, sondern auch seine Arbeitsweise. Zur Eröffnung der Ausstellung "Shona - Steinskulpturen aus Zimbabwe" an diesem Samstag (12.6.) um 10 Uhr erscheint er mit Hammer, Meißel und Feile und wird Rohgestein bearbeiten. Die Ausstellung ist danach drei Wochen lang zu sehen (Mo-Fr 9.30 bis 18 Uhr, Sa 9.30 bis 14 Uhr).
Am 15. Juni schrieb die WR:
Ausstellung in der Galerie Möller läuft bis zum 3. Juli Künstler aus Zimbabwe gab Einblick in sein Schaffen
(MS) Steinskulpturen aus Zimbabwe sind in der Galerie Möller an der Kampstraße zu sehen.
Zum Auftakt zeigte der afrikanische Künstler Merchers Chiwawa den Besuchern an Ort und Stelle, wie derartige Steinplastiken, die als SHONA-Skulpturen zu einem internationalen Begriff geworden sind, entstehen. Steinskulpturen aus Zimbabwe haben in den letzten Jahren auf dem internationalen Kunstmarkt an Bedeutung gewonnen, die führenden Vertreter dieser Kunstrichtung zählen zu den besten Bildhauern der Welt. Die Vielfalt dieser zeitgenössischen Werke in ihrer universellen Formensprache begeistert ein breites Publikum. Die meisten Bildhauer Zimbawes benutzen, wie auch Merchers Chiwawa, als Material Serpentin, ein metamorphes Mineral, das in der Härte mit Marmor vergleichbar ist.Nachdem die endgültige Form aus dem Stein gehauen ist, wird die Skulptur mit Wasser und Schmirgelpapier aufwendig gltatt geschliffen, dann erhitzt und mit farblosem Wachs eingerieben. Die Ausstellung ist noch bis zum 3. Juli zu sehen. Arbeiten von Julia Steinberg, deren großflächige Bilder durch ihre Tiefe beeindrucken, ergänzen die Steinskulpturen-Schau.
Am 30. Juni schrieb die RN:
Moderne trifft auf afrikanische Tradition
Merchers Ciwawa aus Zimbabwe und Julia Steinberg in der Galerie Möller
Man sagt von ihnen, dass sie die Seele des Steins aus ihm herausarbeiten können. Einer der jüngeren Kunstler aus Zimbabwe, die für ihre großartigen Skulpturen berühmt sind, ist Merchers Chiwawa. Er ste1lt noch bis zum 27. Juli in der Galerie Möller an der Kampstraße 45 aus. Seine Kunst basiert wie die seiner berühmten Kollegen auf der Tradition seiner afrikanischen Heimat, verbindet Archaisches und zeitgenössische Ausdrucksmittel. Aus Serpentin-Stein, der in dunklen Tönen oder auch in einem gedämpften Rot oder Grün schimmern kann, schafft er seine Tier- und Menschenfiguren und abstrahierte Arbeiten. Sowohl die putzigen Kugelköpfe als auch die größeren Figuren haben eine liebenswerte Ausstrahlung, die den Betrachter nicht mehr loslässt. Ihnen und auch den Tierfiguren merkt man das tiefe Verständnis des Künstlers für die Schöpfung an. Die afrikanischen Steinskulpturen korrespondieren in dieser Ausstellung mit den farbenfrohen, kraftvoll durchkomponierten Bildern von Julia Steinberg, in deren Mittelpunkt Naturmotive und organische Elemente stehen. S. K. |